Physiotherapiepraxis

Theresa Haser

Oberländerstr. 21

81371 München

info@physiopraxis-haser.de

Tel.: 089 / 771782

Unsere Therapien

In Physiotherapiepraxis Theresa Haser werden Sie professionell und kompetent und von unseren Physiotherapeuten behandelt. Ihre Schmerzen und Leiden stehen immer im Mittelpunkt.

Wir behandeln Sie in den folgenden Therapien.

 

Manuelle Therapie

klassische Krankengymnastik

Lymphdrainage

medizinische Massagen

Bobath

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation)

Brüggertherapie

Hausbesuche

Manuelle Therapie

 

Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen
des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke
oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage
zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation
durchführt.

Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle
Handgriffe und Bewegungstrechniken aus - je nach Art der Beschwerden.
Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation
von Bewegungs- einschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch
eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen
Muskulatur hervorgerufen werden.

 

 

klassische Krankengymnastik

 

Physiotherapeuten analysieren und interpretieren Schmerzzustände, um sie mit spezifischen manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen.
Primärer Ansatzpunkt ist das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten.

Ziel ist, Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten im Alltag zu erreichen. Darüber hinaus, Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

 

Lymphdrainage

 

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen.
Ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungs-
therapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten
(Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können.

 

Medizinische Massage

 

Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen. Durch die Reflexbögen können sich Erkrankungen der inneren Organe an der Haut oder den Muskeln zeigen. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

 

Die Fern- und Allgemeinwirkung der klassischen Massage ist vielfältig. Im Bereich der Mikrozirkulation kommt es zu einer verbesserten Blutzirkulation im Kreislauf. Auch ein reflektorischer, segmentaler Effekt ist durch Einwirkung auf Dermatome und/oder Myotome zu inneren Organen möglich. Im psychischen Bereich stellt sich meist eine Entspannung ein.

 

 

Bobath

 

Die Behandlung nach dem Bobath-Konzept hilft bei allen Bewegungsstörungen,
die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden – beispielsweise bei Halbseiten-
lähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen
neurologischen Erkrankungen.

Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen,
der sogenannten Kopf- und Rumpfkontrolle und der Gleichgewichtsübertragung
von einer auf die andere Körperseite – beispielsweise beim Gehen.

Der Physiotherapeut bezieht optische, akustische und taktile Stimulationen
durch ein sensomotorisches Training in die Behandlung ein.

 

 

PNF (Propriozeptive Neuromuskulära Facilitation)

 

Die PNF ist ein Analyse- und Behandlungskonzept.

 

Ziel der PNF-Physiotherapie ist es, durch verstärkte Stimulation der Sensoren das neuromuskuläre Zusammenspiel, also das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, zu fördern und damit physiologische Bewegungsmuster zu erleichtern (Fazilitation), die im Zentralnervensystem abgespeichert sind. (Verbesserung des Bewegungsverhaltens). In der praktischen Anwendung führt der Therapeut mit dem Patienten ein dreidimensionales, physiologisches Bewegungsmuster an einem Körperabschnitt, der weitestgehend gesund ist, gegen einen angepassten Widerstand aus. Dieses gesunde Bewegungsmuster wird vom Zentralnervensystem als ein Teil eines komplexen Bewegungsmusters (Gesamtbewegungsmuster), wie zum Beispiel einer Phase des Gangablaufs erkannt. Daraufhin sendet das Zentralnervensystem die entsprechenden Informationen für die Muskelaktivität an alle anderen Körperabschnitte.

 

 

Brüggertherapie

 

Dr. med. Alois Brügger war Neurologe und Psychiater.

Alois Brügger erkannte in den 50er Jahren, dass jegliche Störungen, die Strukturen des Körpers betreffen, reflektorische Schutzmechanismen auslösen, die zu Veränderungen der Haltungs- und Bewegungsprogramme führen. Diese unterbewusst stattfindenden, reflektorisch veränderten Bewegungsabläufe dienen dazu, die jeweils gefährdeten Strukturen des Körpers zu schützen oder zu schonen. Sie begrenzen sich i. d. R. nicht nur auf den Störungsort, sonder können durch die Koppelung von Bewegungen und durch Muskelschlinen das gesamte Bewegungsystem mit einbeziehen. Ist eine Gefährdung oder eine Störung der Strukturen so stark, dass die vom ZNS (zentrales Nervensystem) organisierten, unbewussten Schutzmechanismen nicht ausreichend sind, wird der Mensch bewusst am Schonprogramm beteiligt, indem bestimmte Haltungen und / oder Bewegungen schmerzhaft werden. Diese schmerzhaft veränderten Haltungs- und Bewegungsprogramme (Funtionskrankheiten) treten dabei häufig nicht am Störungsort, sonder am Ort des wirksamen Schutzes auf.

 

Ziel der Brüggertherapie ist das Durchbewegen in allen Ebenen und damit Ausgleich der Monotonie, Betonung der Dynamik,

- förderung und erhalten der Bewegungsvielfalt

- globales Lösen von Muskelkontrakturen

- setzen von physiologisch formativen Bildungsreizen

- aktivierung der Infrastruktur

- die pathophysiologische Bewegungsmuster werden überführt vom Prioritätsprogramm der Belastungshaltung zum neurophysilogischen Programm der aufrechten Haltung.